Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Ost-

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Inhalt: Dezernat Planfeststellung

Bundeswasserstraßen müssen der Verkehrsentwicklung angepasst werden. So sollen beispielsweise neue Brücken über die Untere Havel-Wasserstraße mit einer größeren Durchfahrtshöhe den wirtschaftlichen Verkehr von Containerschiffen ermöglichen und das Wasserstraßenkreuz Magdeburg ermöglicht mit der Kanalbrücke über die Elbe eine vom Wasserstand der Elbe unabhängige Verbindung des Mittellandkanals und des Elbe-Havel-Kanals.

Der Neubau oder die wesentliche Veränderung von Bundeswasserstraßen bedürfen der vorherigen Planfeststellung. Das dazu erforderliche Verwaltungsverfahren wird vom Dezernat Planfeststellung der WSD Ost als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde durchgeführt.

Die in diesem Verfahren einzubeziehenden Belange infolge der geplanten Baumaßnahmen an den Bundeswasserstraßen können die Interessen privater Grundstückseigentümer ebenso umfassen wie Belange des Denkmal- und Umweltschutzes oder beispielsweise die Notwendigkeit zur Verlegung von Versorgungsleitungen. Nach der Erfassung und Abwägung dieser Belange wird schließlich im Planfeststellungsbeschluss darüber entschieden, ob die beabsichtigten Vorhaben verwirklicht werden dürfen und wie andere Interessen dabei zu berücksichtigen sind. Erst nach dieser Entscheidung darf mit dem Ausbau oder Neubau begonnen werden.

Aktuelle Planfeststellungsverfahren