Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Ost-

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Inhalt: Allgemeines zur Ausbildung

Der Beruf
Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung ermitteln Sachverhalte, erarbeiten Verwaltungsentscheidungen und unterrichten die Beteiligten. Dabei wenden sie die Rechtsvorschriften in den Aufgabenbereichen der Bundesverwaltung einzelfallbezogen an. Oft sind sie Ansprechpartner für Organisationen und ratsuchende Bürger, mit deren Anfragen und Anliegen sie sich kunden- und dienstleistungsorientiert befassen.

Im Rahmen der Personalverwaltung führen sie Personalakten, berechnen Bezüge und Gehälter und erledigen administrative Aufgaben bei Personalgewinnung, Personaleinsatz und Personalentwicklung. Im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind sie beispielsweise bei der Erstellung und Ausführung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen beteiligt, führen Haushaltsüberwachungslisten und bearbeiten Zahlungsvorgänge. Darüber hinaus wirken sie bei der Materialbeschaffung und -verwaltung mit.

Ihren Arbeitsplatz haben Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung in Bundesbehörden der Zentralstufe (z.B. Bundesministerien, Bundesrechnungshof, Bundesverwaltungsamt), der Mittelstufe (z.B. Oberfinanzdirektionen, Wehrbereichsverwaltungen, Wasser- und Schifffahrtsdirektionen) und der Unterstufe (z.B. Bundesvermögensämter, Standortverwaltungen, Wasser- und Schifffahrtsämter). Dort sind sie in Büroräumen mit Bildschirmarbeitsplätzen tätig.

Voraussetzungen
Erwünscht sind die Fachoberschulreife und gute Kenntnisse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sozialkunde
Gefordert werden die gesundheitliche Eignung und die Straffreiheit.

Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Sie kann um bis zu einem Jahr verkürzt werden. Bei vorliegendem Abitur bzw. der Fachhochschulreife kann zu Beginn der Ausbildung ein Antrag auf Verkürzung um ein halbes Jahr gestellt werden und bei guten Leistungen in der Zwischenprüfung bzw. guten Berufsschulnoten um ein weiteres halbes Jahr. Auszubildende mit der Fachoberschulreife können nach der Zwischenprüfung um ein halbes Jahr verkürzen.

Prüfungen
Nach eineinhalb Jahren findet für die Auszubildenden eine Zwischenprüfung statt, welche Ausbildungsinhalte des 1. Ausbildungsjahres in drei Prüfungsgebieten abverlangt:

  1. Organisation
  2. Haushalts- und Kassenwesen
  3. Wirtschaft- und Sozialkunde

Vor Beendigung der Ausbildung müssen die Auszubildenden eine Abschlussprüfung ablegen. Diese erfolgt in vier Prüfungsgebieten schriftlich:

  1. Verwaltungsbetriebswirtschaft
  2. Personalwirtschaft
  3. Verwaltungsrecht und Verwaltungsverfahren
  4. Wirtschafts- und Sozialkunde

In der praktischen Prüfung wird die fallbezogene Rechtsanwendung der Auszubildenden in Form eines Rollenspiels getestet.

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Die WSD Ost stellt jedes Jahr neue Auszubildende ein. Bitte achte auf die aktuelle Ausschreibung.