Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Ost-

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Inhalt: Der Elbe-Havel-Kanal

Der Elbe-Havel-Kanal ist rund 56 km lang und besteht aus einem Muldenprofil mit einer Wasserspiegelbreite von 35,50 m bei einer Wassertiefe von 3,50 m in der Kanalachse und gehört damit zur Zeit zur Wasserstraßenklasse IV. In Zerben, Wusterwitz werden Schiffe zur Zeit durch Einkammerschleusen, die einst für die Schleppschifffahrt konzipiert worden sind, geschleust. Die beiden Bauwerke haben eine Nutzlänge von 225 m und eine Breite von 12 m.
Der Kanalausbau sieht vor, die Wasserspiegelbreite im Kanalabschnitt auf 55 m im Trapezprofil bei einer Wassertiefe von 4 m zu verbreitern und damit die Abmessungen der Wasserstraßenklasse Vb herzustellen. Die Verbreiterung erfolgt unter ökologischen Aspekten möglichst jeweils nur auf einer Seite. Zum Ausbauvorhaben gehört auch der Neubau von neuen Schleusenkammern in Zerben und Wusterwitz mit 190 m Nutzlänge und 12,5 m lichter Breite.
Mehr als 50 Prozent des Streckenausbaus am EHK sind Ende 2005 abgeschlossen.
Bei Parchau/Ihleburg verlief der Kanal in einem Bereich von 2 km Länge in einem zu engen Kurvenradius und war eine besondere Engstelle für die Schifffahrt. Dort wurde für die Schifffahrt ein Durchstich hergestellt. Die als Altarm verbliebene Kurve wurde zu einem abgetrennten Stillwasserbereich mit abgeschrägten Ufern und Feuchtbiotop umgestaltet. Einseitig fertig gestellte Betriebswege sind für die Öffentlichkeit nutzbar und erhöhen den Freizeitwert der Region.
Weitere Informationen:www.wna-magdeburg.de