Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Ost-

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Inhalt: Die Havel-Oder-Wasserstraße

Die ca. 135 km lange HOW verbindet die Stromgebiete von Elbe und Oder. Sie beginnt im NW Berlins an der Schleuse Spandau und mündet bei Friedrichsthal im Grenzbereich zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Republik Polen in die Westoder.
Die Wasserstraße wurde 1914 als "Großschifffahrtsweg Berlin-Stettin" dem Verkehr übergeben.
Die Fahrrinne war bemessen für das Plauermaßschiff (Länge = 65 m; Breite = 8 m; Tiefgang = 1,75 m) und als Muldenprofil mit 3 m Wassertiefe in Profilmitte ausgebildet. Die vorhandene Wasserstraße ist somit der Ausbauklasse IV zuzuordnen.
Seitdem blieben die Profilparameter unverändert.
Die HOW gliedert sich in vier Abschnitte (Havel-, Scheitel-, Oderhaltung und die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW)), die durch die Schleuse Lehnitz, das Schiffshebewerk Niederfinow und die Schleuse Hohensaaten West miteinander verbunden sind.
Die ca. 50 km lange Scheitelhaltung zwischen Schleuse Lehnitz und Schiffshebewerk Niederfinow überwindet als reine Kanalhaltung die Wasserscheide zwischen Oder und Havel. Ihr Muldenprofil hat eine Querschnittsfläche von 72 m2 und ist zusammenhängend auf einer Länge von 22 km mit Ton gedichtet.
Auf dieser Länge gilt Begegnungsverbot für die Güterschifffahrt, um die in dem - für die heute verkehrenden Schiffsgrößen - zu engen Kanalquerschnitt auftretenden fahrdynamischen und hydraulischen Belastungen der bereits angegriffenen Kanalauskleidung zu mindern.
Dieser Engpass der HOW ist derzeit Schwerpunkt der Ausbaumaßnahmen im WSA Eberswalde. Das Ziel ist die HOW für die Schiffstypen der Wasserstraßenklasse Va auszubauen.

Weitere Informationen:www.wsa-eberswalde.wsv.de